Magdeburg begrüßt Felipe Chávez nach Leihe vom FC Bayern

Felipe Chávez, ein Talent des FC Bayern München, ist beim 1. FC Magdeburg eingetroffen. Der 19-jährige Mittelfeldspieler wurde am Mittwochmittag auf dem Trainingsplatz des 1. FC Magdeburg gesichtet. Er absolvierte erfolgreich seinen Medizincheck und unterzeichnete einen Leihvertrag, der ihn für ein Jahr an den Verein bindet.
Vor seiner Ankunft in Magdeburg hatte der Deutsch-Peruaner seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2028 verlängert. Die Leihe zum 1. FC Magdeburg, einem Team der 2. Bundesliga, soll dem Offensivspieler den nächsten Entwicklungsschritt ermöglichen. Dies gaben die Klubs am Mittwoch bekannt.
Ankunft und erste Eindrücke in Magdeburg
Chávez betrat den Trainingsplatz um 12:30 Uhr in Zivilkleidung, begleitet von Sportchef Peer Jaekel. Er begrüßte seine neuen Teamkollegen einzeln. Die Fans des 1. FC Magdeburg empfingen den Neuzugang mit Applaus am Trainingsplatz. Der peruanische Junioren-Nationalspieler gab bereits erste Autogramme und posierte für Fotos mit den Anhängern.
Nach seiner Ankunft äußerte sich Chávez zuversichtlich: „Ich möchte so schnell wie möglich mit der Mannschaft auf dem Platz stehen, meine neuen Mitspieler kennenlernen und mich einleben. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die kommende Zeit in Magdeburg.“
Noch am frühen Nachmittag nahm Chávez am Training teil. Er absolvierte seine erste Athletik-Einheit und trainierte im Kraftraum. Da der Spieler nach einer intensiven Vorbereitung beim FC Bayern, in der er vier Tore erzielte, in guter körperlicher Verfassung ist, wird erwartet, dass er bereits am Sonntag im Kader für das Spiel gegen Kiel stehen könnte.
Hintergrund der Leihe und weitere Interessenten
Die Leihe zu einem Verein außerhalb Münchens ist Teil der Entwicklungsstrategie für das Talent. Der 1. FC Magdeburg hatte bereits im Vorfeld direkte Gespräche mit Chávez geführt. In der vergangenen Saison war Chávez bereits an den 1. FC Köln ausgeliehen.
Neben dem 1. FC Magdeburg gab es auch Interesse aus Portugal. Der Verein Estrela Amadora zählte zu den Interessenten und verfolgte die Situation des Spielers aufmerksam. Diese Option war auch deshalb von Bedeutung, da der portugiesische Klub von Präsident Johannes Mösmang geführt wird, einem ehemaligen Spielermanager des FC Bayern, der weiterhin gute Verbindungen zum deutschen Rekordmeister pflegt. Mösmang ist wie Chávez Halb-Peruaner. Zum Investorenkreis von Estrela Amadora gehören unter anderem Mats Hummels und Thomas Müller.
Die Entscheidung fiel jedoch auf den 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga, wo Chávez die Möglichkeit erhält, weitere Spielpraxis zu sammeln. Die Leihe ist auf ein Jahr befristet und beinhaltet eine Kaufoption.
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Source: bild.de